Alice
sehr geehrte damen und herren,
ich komm grad aus der "alice" und möchte mich noch einmal vor allen beteiligten verbeugen. und ihnen danken für diese - naja - lebensverlängerung, weil nämlich die zeit (durchaus carroll gemäß, ich weiß) so seltsam schnell vergangen ist. anders nämlich als auf der uhr. meeeeein gott, diese feine fülle von bild-ideen victor bodos, die sie da so ruck-zuck-und-zapp-hepp-und-schon-die-nächste präsentieren (bei einem im grunde sparsamen bühnebild)- davon leben manche regisseure etliche leben lang (auch durchaus carroll-gemäß, ich weiß). anyhow: applaus, respekt, dank! und noch einmal: applaus, respekt, dank!
mathias grilj
JOSEFIN PLATT
Ich kann nicht umhin, Frau Badora ein Lob auszusprechen. Mit Josefin Platt hat sie eine der ganz ganz großen und sensiblen Bühnendarstellerinnen unserer Zeit nach Graz geholt. Ganz bewußt habe ich "Josefin Platt" als Thema dieses Kommentars gewählt. Selten habe ich bei einer Schauspielerin oder bei einem Schauspieler während der vergangenen Jahrzehnte schon beim Erscheinen auf der Bühne ganz einfach "die Figur" gespürt und erst dann die Darstellerin. Josefin Platt ist eine bedeutende Künstlerin, die oft unter Beweis gestellt hat, dass sie sogar ohne Maske, ohne Kostüm, ohne Attribute in Sekundenschnelle nicht nur eine Rolle, sondern ein anderer Mensch sein kann und das auch durchhält. Es sind Darstellerinnen wie sie, die das Theater braucht.
Ganz großes Kompliment!
Klaus Unterrieder
Daniel Doujenis
Stimmt es, dass Daniel Doujenis das Grazer Schauspielhaus verlässt?
Da gehen sie dahin... sehr schade.
Bertha Gstättner
DANIEL DOUJENIS OUT OF GRAZ . . . . . .
Wird es Othellos letzte Vorstellung sein???
Wird Daniel Doujenis Graz nun tatsächlich den Rücken kehren . . . . müssen?
Was wird unternommen, um diesen fantastischen Schauspieler in Graz zu halten?
Wird überhaupt etwas unternommen?
Wird erkannt, welches Vakuum er nach seinem Weggang hinterlässt?
Warum wird ihm die gebührende Anerkennung versagt?
Warum wird sein schauspielerisches Können dem Grazer Publikum vorenthalten?
Warum muss er sich mit Nebenrollen zufrieden geben?
Muss das Grazer Publikum das hinnehmen?
Wo ist der Grazer Kulturstadtradt?
Ist da jemand????????????
Welche Mittel stehen zur Verfügung, um dem Entsetzen Ausdruck zu verleihen?
Nicht mehr ins Theater gehen?
Warten bis die derzeitige Intendanz vorbei ist?
Aber bringt uns das Daniel Doujenis zurück?
Abschied Ernst Prassl
An eine große Prassl-Fangemeinde!
Ist es nicht bezeichnend, dass in Graz nur Provinzpossen gespielt werden? Wenn man sich schon einer solchen Schauspielgröße entledigt, dann hätte man versuchen sollen, nachaußen das Gesicht zu wahren. Es ist traurig, "coram publico" das bittere Ende zu zelebrieren. Prassl hätte vor vielen Jahren - so wie alle Größen - dem Schau(spiel)platz Graz den Rücken kehren sollen.
Eine unübersehbare Fangemeinde taruert!
Stellungnahme der Intendantin zur Nichtverlängerung des Vertrages von Ernst Prassel
Ich verstehe die Empörung vieler Zuschauer über die Entlassung des Publikumslieblings Ernst Prassel durchaus. Ich habe aber diese Entscheidung weder leichtfertig noch aus Verantwortungslosigkeit getroffen. Im Gegenteil. Als Leiterin des Theaters trage ich eine Verantwortung für das gesamte Ensemble und die übrigen Mitarbeiter. Theaterarbeit bedeutet vor allem eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Beteiligten, ohne ein solches Einverständnis können künstlerische Arbeiten nicht gelingen und ein solches Klima ist weder für eine Inszenierung noch den einzelnen Darsteller förderlich. Im Laufe des letzten Jahres hat sich aber leider zwischen Herrn Prassel und der Theaterleitung eine so unterschiedliche Arbeitsauffassung herausgestellt, dass eine einvernehmliche Zusammenarbeit nicht mehr möglich war. Wenn die künstlerischen Vorstellungen zu sehr differieren, ist es üblich, sich von einander zu trennen. Denn das Schauspielhaus Graz kann es sich leider – im Gegensatz z.B. zum Wiener Burgtheater - nicht leisten, seine Schauspieler unbeschäftigt zu lassen, es muss seine festengagierten Schauspieler viel und vielseitig einsetzen können. Das war aber bereits nach dem ersten Jahr meiner Intendanz mit Herrn Prassel nicht mehr gegeben. Ich sah mich daher zu meinem eigenen Bedauern zu diesem Schritt gezwungen.
www.blogtheatre.net
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// Jetzt mitdiskutierenRauchen als lässiges Beiwerk
Als Abonnent des Schauspielhauses Graz besuche ich gerne die angebotenen Veranstaltungen und bin mit den Inszenierungen sowie den schauspielerischen Leistungen im Wesentlichen sehr zufrieden bis begeistert.
Was mich einigermaßen stört ist, dass allzu oft zur Darstellung "coolen und lässigen" Verhaltens bzw. spannungsgeladener innerer Zustände in bestimmtn Rollen das Rauchen zum Unterstreichen der eingesetzten Darstellungsmittel verwendet wird. Die Regisseure mögen zwar behaupten, dass dies eben ein auch in der Realität häufig gelebtes Muster und deshalb unverzichtbar sei, was sicher seine begrenzte Richtigkeit hat. Andererseits ist aber der erzieherische und zur Reflexion anregende Effekt, den sich das Theater - neben dem unterhaltenden - doch auch zuschreibt, nicht zu unterschätzen, wenn er in dieser Angelegenheit auch nicht gravierend sein mag, aber doch "subcutan" wirken kann.
Dass ich keine besondere Lust habe, schon beim Theaterbesuch die auf mich nicht gerade angenehm wirkenden Rauchgase zu einer Rolle gepresster und schwelender Pflanzenteile auch noch im Zuschauerraum meines Theaters riechen zu müssen, mag nur am Rande erwähnt werden und ist für die Theaterleitung natürlich nicht von besonderer Bedeutung, da ich ja nur einer von vielen bin.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Anton Zündel
ELLING
Welch ein Zufall, dass "ELLING" ganz plötzlich in den Spielplan aufgenommen wurde....
Bedenklich...
Christoph Schlag-Kussian
Lieber Herr Schlag-Kussian,
ganz plötzlich taucht Elling selbstverständlich nicht auf unserem Spielplan auf. Die Produktion befindet sich schon des längeren in Planung, konnte aber erst vor ein paar Tagen endgültig fixiert werden und ist deshalb erst seit kurzem auf unserer Homepage zu finden.
Beste Grüße aus dem Schauspielhaus! Anna Röckl
Spielzeit 2007/2008
Die ersten Premieren sind inzwischen 'über die Bühne' - schreiben Sie uns dazu oder zu allen Themen rund ums Schauspielhaus, die sie bewegen!
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