Weiter zum Inhalt
Oper Graz
PROGRAMM
Die Fledermaus

Die Fledermaus

Johann Strauß

Termine, Besetzung, Tickets

Komische Operette in drei Akten
Text von Richard Genée nach der Komödie »Le Réveillon«
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy,
in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

Nächste Vorstellung: 11.03.2010 19:30 bis ca. 22:30


VIDEOS


Galerien:


Vor Jahren wurde der Notar Dr. Falke von seinem Jugendfreund Gabriel von Eisenstein in aller Öffentlichkeit bloßgestellt. »Glücklich ist, wer vergisst!« – das allerdings gilt nicht für Dr. Falke, der weder vergeben noch vergessen kann, sondern vielmehr auf perfide Rache sinnt. Auf dem Ball des extravaganten Prinzen Orlofsky lässt er ein ambitioniertes Stubenmädl (in der Toilette ihrer Gnädigen), eine feurige ungarische Gräfin (mit einem Wimmerl auf der Nase) und den Herrn von Eisenstein (auf der verzweifelten Jagd nach der eigenen Taschenuhr) aufeinander treffen. Für all die Verkleidungen, Hochstapeleien, frivolen Begierden und enttäuschten Höhenflüge gibt’s nur eine Erklärung: »Champagner hat’s verschuldet.« Stephen Lawless, dessen Grazer Inszenierungen von »Peter Grimes« und »L’ elisir d’amore« in bester Erinnerung sind, erarbeitet seine bereits in Glyndebourne und Genf erprobte klassisch - schwungvolle »Fledermaus « neu für die Oper Graz.

VOR DER PREMIERE
Sonntag, 15. November 2009, 11.00 Uhr, Studiobühne

VORSTELLUNGEN
22.11. (18.00 Uhr), 25.11., 27.11., 2.12., 4.12., 31.12. (18.00 Uhr),
3.1. (15.00 Uhr), 7.1., 9.1., 6.1., 24.1. (15.00 Uhr), 5.3., 11.3.,
8.4., 11.4. (18.00 Uhr), 24.4. und 30.4. (geschlossene Vorstellung)

Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben
Pressestimmen
Satire ohne Zeigefinger
Die Unterhaltsame Inszenierung zeigt sch´licht, wie fantastisch das Stück ist. (...) Die Figuren sind präzise charakterisiert: Der Eisenstein ist beim wunderbaren Herbert Lippert ein eitler Schürzenjäger, ein betrogener Betrüger im Taschenfornmat, ein Möchtegern durch und durch, der sich selbst für einen "klassen Burschen" hält. (...) Dshamilja Kaiser, die den Ennui des Orlofsky gut einfängt, singt einen schlanken Prinzen, die als indisponiert angekündigte Arpiné Rahdijan satttet die Rosalinde mit warmen Farben aus... . Die musikalisch schillerndste Partie, die Adele, ist bei Margareta Klobučar sehr gut aufgehoben.
Marlin Millers selbstverliebter Alfred ist dastellerisch brillant (...). Ivan Oreščanin gibt dem Falke Profil. Robert Meyer bietet als Frosch eine geradezu klassische Interpretation." (Martin Gasser/ Kronenzeitung)

 

Einhelliger Erfolg
"Re­gis­seur Ste­phen Law­less ver­legt die Hand­lung in die spä­ten Zwan­zi­ger­jah­re der 20. Jahr­hun­derts und prä­sen­tiert Die Fle­der­maus nicht als harm­lo­se Ope­ret­te, son­dern ar­bei­tet scho­nungs­los die dop­pel­te Moral der Hand­lung her­aus. Mit prä­zi­ser Per­so­nen­füh­rung und auch so man­chem Slap­stick ent­larvt er die Dop­pel­bö­dig­keit einer ver­gnü­gungs­süch­ti­gen und mor­bi­den Ge­sell­schaft, ohne dass es je­doch an Schwung und guter Laune man­gelt. Un­ter­stützt wird er dabei vom mi­ni­ma­lis­tisch-​wand­lungs­fä­hi­gen Büh­nen­bild von Benoît Du­gar­dyn und den ori­gi­nel­len und ge­schmack­vol­len Kos­tü­men von In­ge­borg Bern­erth. Dazu kommt die ta­del­lo­se mu­si­ka­li­sche Um­set­zung der Par­ti­tur durch das Grazer Phil­har­mo­ni­sche Or­ches­ter unter Ma­ri­us Bur­kert, der sehr auf Prä­zi­si­on und Klang­trans­pa­renz setzt (...).
Die Sän­ge­rIn­nen­rie­ge ist ohne Fehl und Tadel(...).
Eine rund­um ge­lun­ge­ne Pro­duk­ti­on also, die einen gan­zen Abend lang gute Laune ver­sprüht und den­noch nach­denk­lich stimmt, so soll Ope­ret­te sein!" (Wolfgang Würdinger/ gundl.at)



BESETZUNG:

Musikalische Leitung:  Marius Burkert
Inszenierung:  Stephen Lawless
Bühnenbild:  Benoît Dugardyn
Kostüme:  Ingeborg Bernerth
Licht:  Pia Virolainen
Dramaturgie:  Bernd Krispin
Choreographie:  Nicola Bowie
   
Gabriel von Eisenstein:  Herbert Lippert Reinhard Alessandri
Rosalinde:  Arpiné Rahdjian
Frank:  Wilfried Zelinka
Prinz Orlofsky:  Dshamilja Kaiser
Alfred:  Marlin Miller Taylan Memioglu
Dr. Falke:  Ivan Oreščanin
Dr. Blind:  Manuel von Senden
Adele:  Margareta Klobučar Sieglinde Feldhofer
Ida:  Lucia Kim
Frosch:  Robert Meyer Götz Zemann