Jochen Schmeckenbecher
Der deutsche Bariton Jochen Schmeckenbecher ist nach ersten Festengagements am Theater Hagen und der Komischen Oper Berlin freischaffend tätig und arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten und Regisseuren unserer Zeit.
Regelmäßiger Gast ist er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo er vor allem als Beckmesser ("Die Meistersinger von Nürnberg") und im März 2005 als Klingsor in einer Neuproduktion von "Parsifal" (Daniel Barenboim / Bernd Eichinger) bei Publikum und Presse großen Erfolg hatte. Im November 2008 ist eine Neuproduktion der Fledermaus unter Zubin Mehta fixiert.
Nach seinem bejubelten Rollendebut als Wozzeck in der Neuinszenierung von Christine Mielitz in Dortmund 2004 interpretierte er diese Partie mit großem Erfolg u.a. in der Neuproduktion von Calixto Bieito in Barcelona und Madrid sowie in der Produktion von Peter Konwitschny an der Staatsoper Hamburg.
Weitere Einladungen führten den Künstler u.a. an die Semperoper Dresden, an die Bastille sowie ans Châtelet in Paris, die Mailänder Scala, die Ruhrtriennale in Bochum, zu den Salzburger Festspielen sowie nach Dallas, Genf, Philadelphia, Sevilla, Turin, Santa Fe und an die San Francisco Opera, wo er zuletzt im Juni 2007 als Faninal ("Der Rosenkavalier") zu hören war.
Im Dezember 2007 gab er sein bei Publikum und Presse erfolgreiches Rollendebüt als Vier Bösewichter in der Neuproduktion von "Hoffmanns Erzählungen "an der Volksoper Wien, und im September 2008 sein bejubeltes Rollendebut als Alberich in einer Neuproduktion von "Das Rheingold" am Theater Essen.
Neben seiner Operntätigkeit ist der Künstler auch regelmäßiger Gast auf den internationalen Konzertpodien und feierte u.a. große Erfolge mit Cerhas "Baal-Gesängen" im Konzerthaus Wien, mit Schuberts "Alfonso und Estrella" (Mauregato) mit den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, der "Johannes-Passion" in Madrid und im September 2008 mit Liedern aus "Des Knaben Wunderhorn" unter Kirill Petrenko in Bregenz. Im Jänner 2009 sang er im Gulbenkian in Lissabon konzertante Aufführungen von "Elektra" (Orest) und "Medée" (Créon). Im Juni 2009 gab er sein Debut an der Oper Graz als Don Alfonso in Peter Konwitschnys Inszenierung von "Così fan tutte".
Die Saison 2009/10 beinhaltet u.a. die Eröffnungsproduktion "Die Meistersinger von Nürnberg" an der Oper Graz, Alberich in einer Neuproduktion des Ring des "Nibelungen" sowie sein Rollendebut als Amfortas ("Parsifal") an der Oper Frankfurt, Konzerte in Lissabon und schließlich sein Debut an der Metropolitan Opera in New York als Musiklehrer in "Ariadne auf Naxos".