Gesine Völlm
Gesine Völlm studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Von ihren zahlreichen Kostümbildern für Tanz, Schauspiel und Oper sind hervorzuheben: Tanzabende von Joachim Schlömer in Basel und Luzern, mit Jossi Wieler „Merlin“ am Schauspielhaus Hamburg, „Die Bakchen“ an den Münchner Kammerspielen, mit Barbara Frey „Kirschgarten“ und „Medea“ am Deutschen Theater Berlin, mit Anselm Weber „Wallenstein“ am Residenztheater München, „Sommergäst“e am Schauspiel Hannover, „Zu ebener Erde und erster Stock“ am Burgtheater Wien, mit Karin Beier „Die Entführung aus dem Serail“ am Burgtheater Wien.
Für Philipp Himmelmann entwarf sie bei „Don Quichotte“, „La finta giardiniera“ und „Norma“ in Bremen sowie für „Die Fledermaus“ am Theater an der Wien und jüngst für „Manon Lescaut“ an der Staatsoper Hamburg die Kostüme.
Mit Stefan Herheim arbeitete Völlm erstmals 2008 in Bayreuth bei „Parsifal“ zusammen. Es folgten „Rusalka“ in Brüssel, Graz und Dresden, „Lohengrin“ in Berlin, „Der Rosenkavalier“ in Stuttgart, „Lulu“ in Kopenhagen, Oslo und Dresden, „Salome“ bei den Osterfestspielen Salzburg, „Eugen Onegin“ in Amsterdam sowie „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin. Für die Kostüme zu „Parsifal“ wurde sie 2009 und 2010 für den „Rosenkavalier“ von der Fachzeitschrift »Opernwelt« zur »Kostümbildnerin des Jahres« gewählt. Zu ihren nächsten Projekten mit Herheim zählen u.a. „Les Vêpres siciliennes“ in London und „Die Meistersinger von Nürnber“ bei den Salzburger Festspielen.
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